Beleidigungen von Rabbiner Yechiel Brukner sind unerträglich!

Wie die Kölnische Rundschau berichtet, verzichtet der Kölner Rabbiner Yechiel Brukner ab sofort wieder auf die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Nach seiner Berufung im September hatte er sich bewusst für öffentliche Verkehrsmittel entschieden. Nach zahlreichen Beleidigungen, weil er aufgrund seiner Kippa als Jude gut erkennbar war, benutzt er nun wieder seinen Dienstwagen.

Dazu erklärt Lorenz Deutsch MdL, Vorsitzender der Kölner FDP:

„Gerade starten die jüdischen Kulturtage unter dem schönen Motto: Zuhause – Jüdisch. Heute. Hier.  Dass Juden Köln heute wieder als ihr Zuhause begreifen, macht uns stolz und dies soll auch so bleiben. Für jeden Menschen, gleich welcher Religion, muss es eine Selbstverständlichkeit sein, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen, ohne beleidigt zu werden. In solchen Situationen ist die Zivilcourage von allen Kölnerinnen und Kölnern gefragt. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund des steigenden Antisemitismus in Deutschland. Wir stehen zur jüdischen Gemeinde und verurteilen jedwede Form von Antisemitismus aufs Schärfste.“

Hier geht es zur Meldung der Kölnischen Rundschau.