Hilfe für Kinos in Zeiten ohne Blockbuster und mit geschlossenen Vorhängen

Kinolandschaft in Köln profitiert!

Der Haushalts- und Finanzausschuss des Landtags hat ein NRW-Kinostabilisierungsprogramm im Volumen von 15 Millionen Euro im Rahmen des Nachtragshaushaltes 2020 bewilligt. Dazu erklärt der kulturpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion und Vorsitzende der Kölner Freien Demokraten Lorenz Deutsch: 

„Die NRW-Landesregierung lässt die Kinolandschaft in diesen schwierigen Zeiten nicht im Stich. Mit dem Programm „Film ab NRW“ wird ab dem 01. Januar 2021 eine wichtige finanzielle Hilfe geleistet. Mit 15 Millionen Euro wollen wir verhindern, dass sich die Vorhänge in den Lichtspielhäusern für immer schließen. Die Branche der Kinos und Filmtheater ist nicht nur durch die wiederholte Schließung gebeutelt, sondern auch durch die zögerlichen bzw. auf die Zukunft nach der Pandemie aufgeschobenen Starts publikumswirksamer Filme. Nur wenige Verleiher oder Produzenten gingen im Sommer das Risiko eines Filmstarts in Pandemiezeiten ein. Zudem hielten sich die Filmfans aus Vorsicht beim Kinokartenkauf zurück. In Zeiten der wiederholten Schließung fallen auch die Nebeneinnahmen der oft kleinen und mittelständischen Kinobetreiber weg.“

Antragsberechtige Kinos mit regelmäßigem Spielbetrieb können je nach Größe zwischen 0,30 € und 1,00 € pro verkaufter Kinokarte im Jahr 2019 erhalten. Für unsere Kölner Kinolandschaft ist das nicht nur ein wichtiges Signal, sondern eine echte wirtschaftliche Unterstützung. So leistet die NRW-Landesregierung einen substanziellen Beitrag zum Erhalt unser vielfältigen Kinolandschaft in Köln.“