Starkes Signal für die Musikstadt Köln

In der gestrigen Kölner Ratssitzung wurde der Ausbau des „zamus: Zentrum für Alte Musik“ beschlossen. Als Partner wurde das Netzwerk On – Neue Musik Köln gewonnen. Zugleich wird dort das „Studio für elektronische Musik“ (SEM) wieder eingerichtet, das seit fast 20 Jahren vom WDR abgebaut und eingelagert wurde. So entsteht ein bedeutender Produktions- und Aufführungsort für alte und neue Musik. Finanziert wird das neue Zentrum mit Mitteln der Stadt Köln und des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Zum Ausbau des „zamus“ und zum Wiederaufbau des „Studio für elektronische Musik“ erklärt der kulturpolitische Sprecher der FDP-Ratsfraktion und der FDP-Landtagsfraktion Lorenz Deutsch: 

„Die Musikstadt Köln ist mit dem gestrigen Beschluss einen bedeutenden Schritt vorangekommen. Es freut mich sehr, dass das Zentrum für Alte Musik an seinem Standort im Heliosviertel bleiben kann und großartige neue Bedingungen erhält. Dazu gehört auch die Partnerschaft mit dem Netzwerk On – Neue Musik Köln. Es entsteht ein lebendiger und inspirierender Ort für die Kölner Musikszene. Dazu wird auch die Wiedereinrichtung des weltberühmten Elektronischen Studios des WDR beitragen. Es soll dort nicht nur museal präsentiert werden, sondern wieder Musikern weltweit zur Verfügung stehen. Das Interesse ist jetzt schon groß, weil es das einzige seiner Art sein wird.

Für die Wiedereinrichtung des „Studios für elektronische Musik“ konnte ich in den Haushaltberatungen erreichen, dass wir als regierungstragende Fraktionen von CDU und Freien Demokraten im Landtag NRW zusätzliche 250.000,- Euro bereitgestellt haben. Ich freue mich sehr, dass wir hier einen so starken Akzent für die Musikstadt Köln setzen konnten.“