„Man kann diese Selbstverständlichkeiten beantragen, wenn man aber glaubt, dass das Ministerium in der Lage ist, sachgerecht zu arbeiten, muss man es nicht.“

Die Förderung der sogenannten „Dritten Orte“ ist ein wichtiges Thema des Koalitionsvertrages der Landesregierung, in dem es vornehmlich um die Konzeptualisierung und Förderung von niedrigschwelligen Möglichkeiten geht, Menschen zusammenzuführen und ihnen ein bildendes, kulturelles oder auch geselliges Angebot zu bieten. Ob durch Bibliotheken, Kulturhäuser oder auch Cafés in Gemeindezentren, die konkrete Gestaltung eines Dritten Ortes ist immer von den jeweiligen, lokalen Begebenheiten abhängig, weshalb rasch Pilotprojekte und Förderkonzepte ausgearbeitet werden. All diese Maßnahmen sind klar und bündig im Antrag der CDU und FDP formuliert. Der darauf aufbauende Entschließungsantrag der SPD ist ein schönes Beispiel dafür, wie man mit mehr Worten und weniger Substanz am Ende nahezu dasselbe sagt, ohne sich wirklich konstruktiv an der Debatte zu beteiligen.

 

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