Lorenz Wandelhalle

Freude über Kölner Projekte

Heute wurde im Landtag Nordrhein-Westfalen der höchste Kulturetat in der Geschichte des Landes verabschiedet. Wie im Koalitionsvertrag festgelegt, stieg der Ansatz seit Beginn der Legislatur um über 50 Prozent. Zusätzlich zum Haushaltsentwurf haben die Koalitionsfraktionen von CDU und FDP über Änderungsanträge zusätzliche Mittel bereit gestellt, um weitere Projekte zu fördern, drei davon aus Köln. Lorenz Deutsch, kulturpolitscher Sprecher der FDP-Landtagsfraktion und der Kölner FDP-Ratsfraktion erklärt dazu:

„Ich freue mich sehr, dass wir als Koalitionsfraktionen drei herausragende Kölner Projekte unterstützen können. Der Verein „Internationale Photoszene Köln“ erhält eine Unterstützung in Höhe von einhunderttausend Euro, um im nächsten Jahr eine diskursiv angelegte Konzeptionsphase zur biennalen Neuaufstellung des Festivals „Internationale Photoszene“ durchführen zu können. Unter dem Titel „Future Photography“ soll so die Fotostadt Köln im Dreiklang mit den Städten Düsseldorf und Essen profiliert werden.

Für die Wiedereinrichtung des „Studios für elektronische Musik“ werden zusätzliche zweihundertfünfzigtausend Euro bereitgestellt werden. Wir wollen damit dieses zentrale Element für die Entstehung der Kunststadt Köln, wie wir sie kennen, in Köln halten und im Kontext des Zamus lebendig werden lassen. Das SEM ist ein wichtiges Element für die Musikstadt Köln, dessen Strahlkraft weit über das Land Nordrhein-Westfalen hinausgeht.

Schließlich freue ich mich, dass wir für die Vorbereitung des 200-jährigen Jubiläums des Kölner Karnevals einen Beitrag von zweihunderttausend Euro leisten können. Das Konzept des Kölner Festkommitees, die Aspekte des Brauchtums ins Zentrum des Kölner Karnevals zu stellen, überzeugt sehr und verspricht, wichtige Impulse gegen die Eventisierung des Karnevals zu setzen.“